Letzte Französischstunde

Herr Wahl, wir wussten beide, dass dieser Tag kommen würde, jetzt trennen sich unsere Wege, denn heute habe ich mein heißgeliebtes Schulfranzösisch, dass ich ja so gut gebrauchen könnte, für immer verabschiedet.

Aber es war eine schöne Beerdigung mit Blumen, Indicatif und Subjonctif. Ich werde es vermissen Aussprachefehler zu machen und zum x-ten Mal die Zeiten falsch zu verwenden. Das kann mir jetzt nur noch im Spanischen passieren.

Versteht mich bitte nicht falsch Irie Révoltés sind hammer, und die französische Sprache ist sehr schön anzuhören, nur  ist sie nicht für mich gemacht.

Also schließe ich mit einem französischen Satz, der mich sehr geprägt hat: „Si les élections pourrait changer la vie, elles serait interdites, elles serait interdites.“

PS: Herr Wahl, ich hoffe Sie erkennen den Doppelsinn hinter „élection“

2 Kommentare

  1. Tja, mein Gutester, alles Wunderbare endet eines Tages. Sogar die Französisch-Zeit. Und das, obwohl sie dir doch solch Herrliches beschert hatte wie: Gérondif, subjonctif, participe présent und vieles mehr. Ach ja; un peu de vocabulaire también.
    Mit tiefstem Bedauern und trauerndem Herzen habe also auch ich Abschied genommen von deinem Französisch-Aktionismus. Gleichwohl: Ich weiß ja, dass auch du in immerwährender Sehnsucht nach diesen Unterrichtsstunden hechelst und so bleibt mir doch die Hoffnung, dass du nebenbei freilich engagiert üben wirst, denn: Non scholae sed vitae .. und so weiter.
    Die Anspielung mit „élection“ blieb mir nicht gänzlich verschlossen; entgegen landläufiger Annahme sind Lehrer nicht immer und überall schwer von Begriff, verdummt oder nur krank insofern, als es ihre größte Freude ist, Schülerinnen und Schüler zu quälen. Obwohl … Wenn ich so darüber nachdenke … 😉
    Deine „fble“ hat mich ernstlich zum Nachdenken gebracht. Danke.
    Liebe Grüße, dein Ex-Lehrer, der Wahl

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