VSDSM – Vatikan sucht den Super-Messias

Nach DSDS, Germany’s next Topmodel und wie sie alle heißen, gibt es jetzt eine Castingshow für den Messias: „Casting Jesus“ heißt ein Kunstprojekt des Medienkünstlers Bernd Jankowski, indem er Juroren des Vatikans unter Schauspielern den besten Christusdarsteller aussuchen lässt. Dabei wurden auch die Aussagen der Juroren, einem Journalisten des Osservatore Romano, einem Kunstkritiker und einem Priester des Vatikans aufgenommen, die einen interessanten Einblick in deren Vorstellungen von Jesus bieten.

Ein verrücktes Gleichnis über die Castingmentalität, unsere Vorstellungen von Jesus und ein guter Einstieg über diese Dingeins Gespräch zu kommen?

YouTube Preview Image

Glasflaschenmauern

Hier noch ein Beispiel einer anderen Müllbautechnik, die ich Glasflaschenmauern genannt habe:

Ausprobieren konnte ich diese Technik, da die Wand einer unserer Komposttoiletten (Artikel kommt noch), kaputt war.

Technik: Man stapelt die Flaschen quer übereinander, der Flaschenhals liegt dabei auf der Außenseite der Struktur.

Die Flaschen sind mit einer Mischung aus Erde, Ziegenkot und Heu verbunden, diese Bauweise erlaubt es dem Licht das Klo zu erhellen, verhindert aber einen Einblick in die Privatsphäre während dem Verrichten des Geschäfts.

Hier sieht man das ganze nochmal von hinten.

Der Biomörtel ist jetzt schon fast ganz trocken und die Wand steht noch. Ich hoffe, sie als Muster benutzen zu können, um mehr in dieser Bauform bauen zu können.

Wenn ich über den Müll laufe, sehe ich immer mehr Ideen, die nur auf ihre Verwirklichung warten.

Das Glasflaschenmauern habe ich übrigens nicht selbst erfunden, sondern bei Bustan Qaraaqa zuerst gesehen, einem Permakulturbauernhof in Beit Sahour, der auch noch mit einem Artikel gewürdigt werden soll.

stillos


Die FAZ hat es bestätigt und so kann ich nun eindeutig sagen, ich schreibe wie der große Psychoanalytiker, Sigmund Freud. Ich habe sogar ein Zertifikat erhalten: seht her und seid stumm geschlagen, von dessen Tabu.

Doch die Psychologie ist mittlerweile sehr empirisch geworden, daher  werde ich besser noch einen Text analysieren lassen. Heraus kommt:

Häh? Wer? Erstmal auf Wikipedia nachlesen… Aha. Die meistverkaufteste deutsche Literatin der Gegenwart, schreibt über moderne Frauen. Noch nie von ihr gehört… Vielleicht liefert ein weiterer Text eine eindeutigere Antwort.

Hab ich schon mal gehört. Ich bin beeindruckt von meinem eigenen Schreibtalent, nur große Schriftsteller werden mit mir verglichen..

Aber letztendlich behaupte ich, mein Schreibstil ähnelt am ehesten dem von

Räuber Hotzenplotz und Rückblende

Die Sendungen der Augsburger Puppenkiste sind mir neben „Sendung mit der Maus“ als DAS Fernseherlebnis meiner Kindheit in Erinnerung geblieben – man merkt, ich bin ohne Kabelfernsehen groß geworden.

Als wir beschlossen nach Augsburg zu fahren, war – trotz Jakob Fugger und der Täufergeschichte, die dort mit dem Blut der Märtyrer geschrieben wurde – meine erste Assoziation: „Da ist doch die Puppenkiste!“

Und so waren wir heute im „Räuber Hotzenplotz“. Das typische Publikum bestand aus Großeltern, oder Eltern und Kindern zwischen 4 und 10. Ich fiel da irgendwie raus…

Die Interpretation war voll von bayerisch sprechenden Marionetten (außer dem intellektuellen, großen, bösen Petrosilius Zwackelmann) und Liedern.

Großmutter und Räuber HotzenplotzIrgendwie erinnerte mich die ganze Vorstellung zum Einen an meine Kindheit, aber unerwarteterweise auch an meine Brüder Martin und Joel, die mir das ganze mit ihren eigenen Puppen vorgespielt hatten und ich hatte ihnen das Buch von Ottfried Preußler vorgelesen.

Ihr fehlt mir…

Tiny Art Director (kleine Kunstkritikerin)

Über einen Artikel auf YAR fand ich einen neuen Blog, der mir außerordentlich gefällt.

Ein Künstler, der sich von seiner inzwischen vier Jahre alten Tochter sagen lässt, was er malen soll, und danach gibt sie dann ihren Kommentar darüber ab. Zum Totlachen.

Hier ein Beispiel (Übersetzung von mir):

Der Auftrag: Ich werde dir sagen, was du malen sollst. Mal einen Drachen, der sich an ein Mädchen anschleicht. Sie pflückt Blumen.
Die Kritik: Papi, so soll es nicht sein! Er hat Hundebeine! Ich bin so sauer auf dich! Ich werde diese Beine wegradieren! Papi, warum hast du diese Beine gemacht??? (Bricht in Tränen aus)
Auftragstand: Abgelehnt

Der Künstler betont, dass seine Tochter eigentlich ein sehr höfliches, nettes Mädchen ist.

Anmerkung: Ich habe um Erlaubnis gefragt, bevor ich den Post veröffentlicht habe (wegen dem Bild)

Hijo del Fuego

heute: Sohn des Feuers

Heute ging die gesamte Oberstufe ins Theater. Mit fünf Bussen fuhren wir zum Paraguayisch Amerikanischen Zentrum (ungefähr wie das DAI in Heidelberg) mit zugehörigem Theater, um uns ein Tanztheaterstück anzusehen.

Die Tänzer und die Musik waren sehr gut, nur verstand ich leider kein bisschen von der Handlung, da es keine Dialoge gab, sondern nur rezitierte und gesungene Monologe einer gut gebauten Frau. Anscheinend ging es – wie der Titel vermuten lässt, um Feuer.

Im Theater_

Nachdem das Stück vorbei war, gab es eine Diskussion mit den Künstlern, die dabei auch erklärten, dass sie alle noch eine Nebenbeschäftigung hätten, weil man mit Tanzen nicht genug Geld verdiene. Das war die nationale Balletgruppe!

Als ich später meine Klassenkameraden fragte, wie sie das Stück fanden, sagten die meisten, sie hätten nichts von der Handlung verstanden, was mich ungemein gefreut hat, weil es bedeutete, dass es nicht unbedingt an meinen zwar wachsenden, aber nicht perfekten Sprachkenntnissen lag.