Das nenne ich mal eine wirklichkeitsnahe Textaufgabe!!

„Ein Mann lässt sich vom Zahnarzt 20 Zähne reparieren. Für den ersten bezahlt er 1$, für den zweiten 2$, für den dritten 4$ und so weiter. Wie hoch ist die Rechnung?“

So gestellt im Matheunterricht, hier in Paraguay. Der Mann bezahlt also für jeden Zahn doppelt soviel wie für den vorher.

Damit ist die Rechnung: 1+2+4+8+16+32+64+128+…+524.288 = 1.048.575$ !!!

Realistisches Ergebnis einer realistischen Aufgabe. Ich meine, wer geht nicht zu seinem Zahnarzt und sagt „Ich geb dir für jeden Zahn doppelt so viel Geld, wie für den Zahn davor.“ ?!

Dabei wäre es doch so einfach eine Zinsaufgabe zu machen, das ist nämlich genau die Sache für die Potenzrechnung benutzt wird!!!

für Nichtmatheliebhaber: die Zahlen sind alle Potenzen von 2. Man könnte auch sagen der x-te Zahn kostet 1 (also den Anfangswert) mal 2 (weil es sich immer verdoppelt) hoch x. Bei der Zinsrechnung wäre der Anfangswert mein eingezahltes oder geliehenes Geld. Diesen nimmt man mit 1+die Verzinsung (der bisherige Betrag + was dazu kommt) hoch Jahre (oder wie oft zinsen fällig werden) mal.

Also wäre eine passende Aufgabe: Eine Frau (um mal abzuwechseln) legt 100 $ (sehr einfache Zahl) auf einem Konto mit 3% Verzinsung an. 30 Jahre später erinnert sie sich an das Konto, dass sie nach der Einzahlung völlig unberührt ließ. Wie viel Geld ist auf dem Konto?

Gegeben: Einzahlung: 100$, Verzinsung: 3%= 0,03 (prozent=hundertstel) Zeit: 30 Jahre

Rechnung: 100$ + 1,03^30=242,726248  //  „^“  soll hoch heißen

Abtwort: Es befinden sich 242,73$ auf dem Konto.

Wir sehen also, dass Geld hat sich verdoppelt, was heißt, dass irgendjemand einen Realwert dafür erarbeiten muss, von dem er nichts hat, weil er Schulden abzahlen muss. Geld arbeitet nicht. Menschen arbeiten für den Mammon.

Aber wenigstens hätten die Schüler dann eine sinnvolle Aufgabe gerechnet…

Pädokriminelle sind jugendliche Straftäter!

Die Wortschöpfung Zensursula von der Leyens geistert durch die Blogosphäre, die sich entgeistert darüber aufregt, wie die Pädokriminellen nach dem Willen der Obermutter bekämpft werden sollen. Anscheinend wird das Netz aber nicht von Philologen bewohnt, denn es scheint noch niemandem aufgefallen zu sein, dass „Pädo“ – „Knabe“ heißt, weshalb pädokriminell eigentlich eine griechisch-lateinische Mischung ist, die eher „jugendlicher Straftäter“ bedeutet, dem Staatsfeind Nummer 2.

Jugendliche sind sowieso alle Straftäter, sie begehren immerhin gegen die Ordnung auf, sofern die Schule sie noch nicht zurechtgebogen hat, und die Ordnung gehört zum Recht – schließlich heißt es Recht&Ordnung – also brechen alle Jugendlichen das Gesetz.

Desweiteren hören sie laute Musik, werden durch Computerspielen zu Zombies und sind ungemein frech. Als Personen, die mit den neuen Techniken aufwachsen, sind sie allesamt versierte Internetnutzer und somit Gefährder.

Und – wenn Minderjährige Minderjährige lieben – ist das Zensursula nicht vielleicht auch suspekt?!

Also, Frau von der Leyen: Die deutsche Sprache besitzt bereits ein Wort für Pädophile, es lautet Pädophile und wenn sie ein stärkeres brauchen, dann sagen sie doch bitte Kinderschänder und erfinden nicht irgendwelche Schwachsinnswörter!

Tiny Art Director (kleine Kunstkritikerin)

Über einen Artikel auf YAR fand ich einen neuen Blog, der mir außerordentlich gefällt.

Ein Künstler, der sich von seiner inzwischen vier Jahre alten Tochter sagen lässt, was er malen soll, und danach gibt sie dann ihren Kommentar darüber ab. Zum Totlachen.

Hier ein Beispiel (Übersetzung von mir):

Der Auftrag: Ich werde dir sagen, was du malen sollst. Mal einen Drachen, der sich an ein Mädchen anschleicht. Sie pflückt Blumen.
Die Kritik: Papi, so soll es nicht sein! Er hat Hundebeine! Ich bin so sauer auf dich! Ich werde diese Beine wegradieren! Papi, warum hast du diese Beine gemacht??? (Bricht in Tränen aus)
Auftragstand: Abgelehnt

Der Künstler betont, dass seine Tochter eigentlich ein sehr höfliches, nettes Mädchen ist.

Anmerkung: Ich habe um Erlaubnis gefragt, bevor ich den Post veröffentlicht habe (wegen dem Bild)

aus der Luft gegriffene Meinungen unterrichten?!

Ich habe ja schon oft Verschwörungstheorien gehört, aber nie aus dem Mund eines Lehrers.
Kurze Zusammenfassung:    Wir haben im Unterricht gerade Sexualkunde – was auf einer christlichen Schule per se sehr interessant ist. Nachdem wir uns über die Verhütungsmethoden kundig gemacht hatten, entwickelte sich eine Diskussion über das (als ob es nur eine gäbe!) beste Verhütungsmittel. Der Lehrer, den ihr übrigens schon von dem Quecksilbervorfall kennt, sagte er und seine Frau benutzten nur die Kalendermethode, aber niemals Kondome. „Und warum nicht?“, fragte ich, auf eine evangelikale Antwort gefasst, aber er stellte mir eine Gegenfrage.
– „Weißt du woher AIDS kommt?“
„Ja, es war eine Krankheit unter Affen in Afrika, die sich irgendwie auf die Menschen ausgeweitet hat.“
– „Nein, es war eine Krankheit unter Homosexuellen in USA und als es bekannt wurde, hat man es dort erforscht, in Kondome gepackt und nach Afrika exportiert, um die Bevölkerungszahlen zu kontrollieren.“

Wer mich kennt, kann sich meine Wut annäherungsweise vorstellen. Bevor ich richtig loslegen konnte, unterbrach er mich und sage, dass sei seine Meinung.
Seine Meinung?!?! Er hatte das schon öfter als Argument benutzt und ich hatte ihm nie erklärt, dass das keines sei, weswegen es jetzt noch stärker aus mir hervorbrach: „Sie können nicht ihre Meinung unterrichten, sondern Fakten. Wenn man unbedingt diskutieren will, kann man sich nach den Fakten eine Meinung bilden und über diese diskutieren!“
Was er mit der Aussage ablehnte, Fakten kämen aus Studien, die durch Meinungen geprägt würden (was allzu oft stimmt, hier aber nicht!). Dann wurde er noch pseudo-philosophisch und sagte, man müsse (vor den Fakten) kritisieren und, dass deswegen die Philosophie gut sei (?!).
Ich begann mein Plädoyer für Kondome, und erklärte, es sei (nach Enthaltsamkeit) das beste Mittel gegen ungewollte Schwangerschaft und AIDS und habe eine fast 100%ige Sicherheit, wenn man es richtig benutzt.
„Aha, ein Kondom kann also kaputtgehen, man muss es richtig benutzen und Enthaltsamkeit ist besser“, folgerten plötzlich einige Mädchen. „Ja zu eins, richtig benutzen kann man lernen und zu drei, wer von euch wird schon enthaltsam sein?!“ Falsche Frage. Ich bin in einer christlichen Schule. Die meisten sind evangelikal oder in soweit katholisch, dass sie wissen, dass Verhütung schlecht ist.
Also habe ich jetzt alle gegen mich. „Ich werde enthaltsam sein“, erklärt mir eine Freundin. „Das finde ich toll, aber die meisten anderen nicht“, antworte ich. „Die HI-Viren sind so klein, dass sie durch die Poren im Kondom kommen. Frag die Profesora Mercedes, die hat darüber geforscht!“, sagt ein Klassenkamerad. Dass das eine Lüge ist, scheint nicht auf fruchtbaren Boden zu fallen. Der Lehrer „erklärt“ „In  Europa sind die Leute halt so. Eine Schülerin von hier war in Spanien auf einem Kongress, wo sie sich mit Name, Heimatland und „Ich bin noch Jungfrau“ vorgestellt hat – und alle haben sie ausgelacht!“ Als ich daraufhin dasselbe machte, lachte mich zwar auch jeder aus, aber den Sinn dahinter bekommt niemand mit.
Ich versuchte das Thema wieder auf Kondome zurück zu führen und klarzumachen, dass man sich durch Kondome vor AIDS schützt und es nicht dadurch kriegt, aber der Lehrer unterbrach mich jedes Mal mit Anekdoten wie, dass die Mennofrauen im Chaco früher an ihren fruchtbaren Tagen Zöpfe, und an den unfruchtbaren offenes Haar getragen hätten, um den Männern zu zeigen wann sie könnten – was sehr unrealistisch ist, da die Kalendermethode Aufklärung und Kenntnis des eigenen Körpers erfordert, wofür Mennos vor 50 Jahren nicht wirklich das Musterbeispiel waren -, oder, dass die Türken Tierdärme als Kondome nutzten, seiner Meinung nach besser – in Wirklichkeit hält das gar nichts auf! – oder, dass USA nur so mächtig sei, weil sie sich Geld von Israel geliehen hätte – und bei anderer Gelegenheit „die Deutschen“ als antisemitisch bezeichnen!!!
Jede einzelne dieser Geschichten begann mit der Frage an mich, ob ich wüsste, wie das und das passiert sei. Nachdem ich verzweifelt versuchte die Ablenkung zu ignorieren, sage ich „Nein, weiß ich nicht“, oder gebe eine kurze Erklärung, die er verwirft und allen die offensichtliche Wahrheit erklärt. Ich bin der unwissende Deutsche, der einfach nur meckert, und er der weise, alte Mann.
Schließlich wurde ich von Schülern gefragt, warum ich seine Meinung nicht stehen lassen könne und meine Meinung allen aufdrücken wolle. Es geht hier doch nicht darum, welche Eissorte die beste ist! Das habe ich leider nicht gesagt, stattdessen versuchte ich zu erklären, dass 1. ein Lehrer nicht seine Meinung unterrichten soll, 2. das keine Meinung sei, sondern eine Falschaussage, da wissenschaftlich klar erwiesen ist, dass HIV von einer Affenkrankheit aus Afrika abstammt und Kondome nach Enthaltsamkeit am besten davor schützen!
Daraufhin sagte meine beste Freundin hier: „Vielleicht habt ihr deshalb so viele Kriege.“ Ich war erst mal sprachlos. Dann bat ich sie um eine Erklärung. „Na ja, ihr könnt die Meinung von anderen nicht akzeptieren.“
„Verdammt, ich liebe und respektiere ihn doch! Nur seine Meinung nicht!“

Als die Stunde vorbei war, ging ich noch zum Lehrer hin, gab ihm die Hand und wünschte uns beiden Gottes Weisheit. Dann fiel mir in der Freistunde ein, dass der HI-Virus ohne Wirt nicht lange überleben kann, wodurch die ganze Virus-in-Kondome-packen-und nach-Afrika-schicken-Theorie in sich zusammenfällt. Dieses Wissen teilte ich meinen Klassenkameraden mit, die mich genervt anschauten, aber immerhin konnte ich einige überzeugen sich wenigstens selbst eine Meinung zu bilden, indem sie im Internet nachforschen, was immer noch besser als die Indokrination des Lehrers ist.
Als ich dann dem Lehrer den Untergang seines Schwachsinns verkündete, wusste er nicht um die kurze Lebensdauer des Virus außerhalb des Körpers, also sagte er, dass sei meine Meinung und es sei schön, dass ich diese Meinung habe und es mache ihm Spaß mit mir zu diskutieren.
Ich bin ihm nicht ins Gesicht gesprungen, was ich immer noch für eine große Leistung halte. Nimm mich als Gegenüber wahr, du … Kind Gottes!
Es fällt mir echt schwer ihn zu lieben…

Nachtrag 1: Als ich gerade alles in mein Notizbuch geschrieben hatte, zur Aufbewahrung des ersten Eindrucks, traf ich die Vertrauenslehrerin (es ist nicht wirklich diese Position, aber sie kümmert sich um die Probleme der Schüler untereinander und mit Lehrern). Sie fragte mich, was in Biologie passiert sei, worauf ich den Verlauf der Diskussion so gut ich konnte zu schildern. Sie schickte mich zurück in meine Klasse und kurz darauf holte sie mich nochmal ab, ich musste der Schulleiterin auf deutsch die Geschichte erzählen, die sie dann für die Lehrerin übersetzte. Am Ende bestärkten mich beide in meinem Handeln, baten mich so weiter zu machen, erklärten, dass fehle der paraguayischen Kultur (finde ich auch!) und die Lehrerin, die auch meine Religionslehrerin ist, sagte sie werde mich vermissen, weil ich immer kontra gäbe! Man muss vielleicht dazu sagen, dass es beides Argentinierinnen sind.
Ich bin sehr glücklich über das Gespräch, weil es mich zum Einen bestärkt hat, zum Anderen hat es mich von der Frage, ob ich das der Schulleiterin erzählen soll erlöst, ich konnte ja gar nicht anders!

Nachtrag 2: Robert hat mir gerade gesagt, dass es ein Riesenerfolg ist, dass sich die Direktorin und die Lehrerin auf meine Seite geschlagen haben, weil es in Paraguay üblich wäre, mich wegen Respektlosigkeit zu tadeln und den Lehrer zu verteidigen, selbst wenn man meiner Ansicht wäre und der Lehrer später zurechtgewiesen würde.

Seit wann sind grüne Affen gute Nachrichten?!

noch dazu, wenn diese die Genverstümmelung die ihnen angetan wurde auch noch weitervererben?!

Die Zeit berichtet halbwegs neutral über die Veröffentlichung einer Arbeit japanischer Forscher, die erstmals Affengene so manipuliert haben, dass diese die Veränderung (in diesem Falle, dass sie unter UV-Belichtung grün leuchten), die ihnen angetan wurde, an ihre Nachkommen weiterverben!

Das „könnte die Erforschung von Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer revolutionieren“. Na toll! (Danke an die Zeit, für das „könnte“)

Wer könnte schon etwas dagegen haben, das Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer weiter erforscht werden und man vielleicht eine Heilung findet?!

Aber, dass es möglicherweise falsch ist eine unvorhersehbare Manipulation des Erbgutes jetzt auch noch für die Zukunft weiterzuverben, darüber haben die Forscher wohl nicht allzu viele Gedanken verschwendet!

Die ganze Gentechnikdiskussion kann auf keine Langzeitversuche verweisen, also können wir die Chancen eines solchen Versuches gar nicht absehen. Dasselbe gilt für Genmais auf Felder zu pflanzen.

Mal ganz abgesehen von dem christlichen Standpunkt einer guten Schöpfung des Schöpfers, die der Mensch als Geschöpf nicht verbessern kann.

Licht im Dunkel

Jedes Mal, wenn sich meine Abneigung gegen die Schule in neue Höhen steigert und ich entgegen meinen Grundsätzen anfange Menschen statt der Institution zu verachten, passiert irgendetwas, dass mich daran erinnert, dass sie nicht abgrundtief böse sind und es gut meinen – auch wenn das manchmal das Gegenteil von „gut sein“ ist…

So zum Beispiel gestern, als ich höchst frustriert die (deutsche) Schulleiterin traf. Ich war fertig, weil wir im Ununterricht (das ist kein Tippfehler) wieder mal nur rumsaßen in Anwesenheit der Fachlehrerin! Das war aber eigentlich sogar eine Steigerung der Unterrichtsqualität; vorher hatten wir wegen Stromausfall kein Spanisch, weil die Lehrerin ja nicht ohne Licht unterrichten konnte.

Das man hätte die Vorhänge wegschieben können, oder wie andere Klassen draußen unterrichten könnte, fiel ihr irgendwie nicht ein…

Aber zurück zu meiner Begegnung mit der Schulleiterin.

Ich traf also die Schulleiterin und sie fragte mich (auf Deutsch) wie es mir ginge und, dass es ja nicht mehr lange wäre, bis ich die Schule verlasse und ob ich mich darauf freue. Da sie mir so viele Fragen auf einmal stellte, konnte ich ohne das Colegio zu verurteilen sagen, ich freue mich darauf mit meiner Schwester zu reisen. Und dann sagte sie etwas, was mich komplett umhaute. Sie bat mich, ihr eine Bewertung der Schule zu schreiben.

Das wollte ich die ganze Zeit schon machen!!! Ich habe während den Stunden der Langeweile mich selbst gemartet, indem ich mir vorstellte, wie ich alles besser machen könnte, dass es aber niemanden interessiere!

Gut, wir werden ja sehen, wie viel man wirklich besser machen kann. Ich weiß leider nicht, inwieweit Dinge vom Ministerium festgelegt sind und wieviel Macht die Schule hat.

Aber trotzdem sehe ich es als große Möglichkeit, vor allem, weil ich oft das Gefühl hatte, dass die Schulleitung nicht wirklich weiß, wie der Schulalltag eigentlich aussieht: Rumsitzen und nichts tun.

Werktitel: Kritik der reinen Langeweile. Wird aber höchstwahrscheinlich noch geändert, um die Leserschaft nicht vor den Kopf zu stoßen. 😛

Ich bin auf jeden Fall dankbar für dieses Gespräch und dafür, dass die Directora mich so auf überrascht hat.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

In Zeiten von geplanter Massenzensur und durchgeführtem Generalverdacht habe ich beschlossen, mal wieder ein bisschen Gegenkultur zu leben und habe die Kommentare auf diesem Blog komplett freigeschaltet.

Man muss jetzt nur noch seinen Namen, oder ein Pseudonym und seine Emailadresse, die allerdings nicht veröffentlicht wird, angeben.

Ich erhoffe mir dadurch, dass vielleicht mehr Leute kommentieren, da man mir von Scharen von Menschen berichtet hat, die ihr Passwort vergessen haben ^^, oder nicht noch einen Benutzer erstellen wollen.

Und wenn mir eure Kommentare nicht gefallen, kann ich sie ja immer noch löschen!!! (Sinistres Lachen)

Nachtrag (31.5.2009): Ruhelose Spamprogramme haben am Sonntag gearbeitet und über 200 (!!) Kommentare gepostet, allesamt im Artikel „Ich kann ja ganz gut Spanisch, nur die anderen nicht!“ damit wir alle bitte ihr Viagra kaufen. Da ich glaube, dass der Großteil meiner Leser dies nicht braucht und der andere Teil es sich aus seriöseren Quellen beschaffen kann, habe ich einige immer wiederkehrende Worte auf die schwarze Liste gesetzt, sie sollten jetzt eigentlich sofort als SPAM markiert werden.

Mein erster Artikel in einer renommierten Zeitschrift!

Nachdem mein letzter Artikel ein Bericht in der Schülerzeitung über die Feierlichkeiten zum fünfzigjährigen Jubiläum Baden-Würtembergs in meiner Grundschule war, ist nun endlich mein erster Artikel in der „Brücke“ erschienen, der „Täuferisch-Mennonitischen Gemeindezeitschrift“.

Es ist eine sehr schöne Ausgabe und ich bin zuversichtlich, dass der neue Redakteur Benji Wiebe das hohe Niveau, mit dem er da losgelegt hat, halten wird. Mein Artikel ist natürlich nicht der Höhepunkt der Ausgabe, aber für egozentrische Lorbeeren habe ich ja diesen Blog.

Ein kleiner Fehler hat sich bei der Zensur (nur ein Witz, Benji 😛 ) Korrektur des Redakteurs eingeschlichen, aber ich bin zuversichtlich, dass der noch behoben wird. Falls sich unter meinen Lesern auch Lektoren der Brücke befinden, möchte ich jetzt schon mal darauf hinweisen, dass ich für meinen Aufenthalt in Paraguay nicht

„wieder „Fleischeslust“ entwickeln und meinen Vegetarismus aufgeben“

musste.

Der Satz muss lauten: „Ebenso musste ich wieder „Fleischeslust“ entwickeln, sprich meinen Vegetarismus aufgeben.

Ich hoffe, dass damit etwaige Missverständnisse ausgeräumt sind 😀 .

Tollwut & Gelbfieber

Heute wurde der Kater Findus gegen Tollwut geimpft.

Bei derselben Gelegenheit wurde ich als Vorbereitung für meine Reise nach Argentinien dann noch gegen Gelbfieber geimpft.

Allerdings nicht beim Tierarzt, sondern bei einer offiziellen Stelle.

Diese Impfung ist für kostenlos. Tolle Sache, in Deutschland kosten

„Impfstoff und Impfung kosten zusammen etwa 23,00 €.“

wie diese Seite mir verraten hat…

Die Impfung währt 10 Jahre, also muss ich mich für etwaige Ausflüge nach Afrika bis ins Jahr 2019 wohl nicht mehr impfen lassen, zumindest nicht dagegen…