Heute ist ein guter Tag ein Nerd zu sein

25. Mai 2010

Nerd sein ist schwer. Ständig muss man anderen Wesen erklären, dass das Leben sehr wohl sinnvoll ausgefüllt sein kann, wenn man Comics liest, Rollenspiele* spielt und tagelang darüber debattiert, welche die beste aller möglichen Parallelwelten ist. Immerhin gibt es ja unendlich viele. Nerds, wahlweise auch Freaks, oder Streber genannt, wir selbst bevorzugen die Bezeichnungen “Nerd” oder “Geek”, für die bisher noch keine konsensfähigen Übersetzungen ins Deutsche gefunden wurden. Aber eine Forschungsgruppe testet gerade verschiedene Versuchsreihen.

Dann noch all diese Menschen, die denken, Nerds seien alle gleich, dabei gibt es sehr differenzierte Gruppen von Nerds, die teilweise durch uralte Fehden verfeindet sind, was immer wieder dazu führt, dass Ikosader rollen müssen:

  1. DC- und Marvel-Leser
  2. DSA-, D&D-, AD&D-, Midgard-Spieler und Spieler vieler anderer Systeme
  3. Wikipedianer
  4. Sci-Fi und Fantasyliteraten
  5. Mathematiker
  6. Physiker
  7. Alchemisten (heute unter dem Denkmantel der Pseudowissenschaft “Chemie” bekannt, betreiben sie weiter die Suche nach dem Stein der Weisheit und der wahren Erkenntnis)
  8. Π-Jünger
  9. WoW gegen Guild Wars

Die Liste könnte noch sehr lange, weiter geführt werden, der Beweis, ob es endlich oder unendlich viele Strömungen des Nerdismus gibt steht noch aus, die zwei Möglichkeiten bieten wiederum zwei neue.

Diese inneren Streitigkeiten führen allerdings dazu, dass der Kampf um soziale Anerkennung – wie unwichtig sie den meisten Nerds auch offensichtlich ist, da sie sich sowieso seltenst in der sogenannten Realität aufhalten – gelähmt wird, was zu schweren Diskriminierungen gegen Nerds führt. So wird beispielsweise der volkanische Gruß (“Live long and prosper”) immer noch meist mit Lachen quittiert, statt mit einer ernsten Antwort.

Selbiges gilt auch für “Möge die Macht mit dir sein”, oder Menschen, die Elbisch als ihre Wahlsprache sprechen.

Man kann also durch aus von Nerdophobie sprechen und folgern, dass wir Nerds eine sozial benachteiligte Gruppe sind.

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und Geeks in ihrem Wesen zu bestärken, wurde der “Geek Pride Day” 2006 ins Leben gerufen. An diesem Tag sollen Geeks und Nerds stolz sein Geeks zu sein.

Der Geek Pride Day findet heute, am 25. Mai statt, gleichzeitig auch der Towel Day zu Ehren von The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy und dessen Autor Douglas Adams sowie Der Glorious 25th of May, für Terry-Pratchett-Fans. Drei Dinge stolz zu sein und diesen 25. Mai, und alle folgenden, gebührend zu feiern. Mit Handtuch, volkanischem Gruß und Scheibenwelt Romanen.

Live long and prosper!

PS: Noch ein paar meiner Lieblingszitate von Adams und Pratchett:

“An education was a bit like a communicable sexual disease. It made you unsuitable for a lot of jobs and then you had the urge to pass it on.”
Terry Pratchett
, Hogfather

[The pamphlet] was very patriotic. That is, it talked about killing foreigners.
Terry Pratchett
, Monstrous Regiment

God does not play dice with the universe; He plays an ineffable game of his own devising, which might be compared, from the perspective of any of the other players, to being involved in an obscure and complex version of poker in a pitch dark room, with blank cards, for infinite stakes, with a dealer who won’t tell you the rules, and who smiles all the time.
Terry Pratchett, “Good Omens”

In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and has been widely regarded as a bad move.
Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy
There is a theory which states that if ever anybody discovers exactly what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre and inexplicable. There is another theory which states that this has already happened.
Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Space is big. You just won’t believe how vastly, hugely, mind- bogglingly big it is. I mean, you may think it’s a long way down the road to the chemist’s, but that’s just peanuts to space.
Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

*: Nein, nicht das woran du gerade denkst. Pen&Paper-Rollenspiele. Oder höchstens LARP.

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weltweites Täuferwiki

15. Oktober 2009

TäuferwikiSeit ein paar Tagen versuche ich das “Global Anabaptist Wiki” zu übersetzen, oder zumindest die Hauptseiten.

Aber alleine schaffe ich es nicht, ich brauche deine Hilfe.

Was ist das Täuferwiki überhaupt?

Es ist eine von John D. Roth am Goshen College initiierte wiki Seite, die täuferischen Gruppen eine Plattform bieten soll, sich vorzustellen und die eigene Geschichte zu erzählen. Seit ich auf der Weltkonferenz einen Workshop dazu besucht habe, bin ich von der Idee fasziniert:

Ein ständig auf den neuesten Stand gebrachtes Lexikon, das die Lehrautorität der Masse hat. Hab ich gerade Masse gesagt? Da hab ich mich wohl verschätzt, aber damit das Projekt funktioniert, braucht es viele Leute, die ihr (Fach-)Wissen einbringen.

Man kann in jeder Sprache beitragen und braucht sich für die niedrigeren Seiten, also alle nicht Kontinentseiten, noch nicht mal anmelden.

Also, wenn du deine Gemeinde vorstellen willst, eine Geschichte erzählen willst, die deine mennonitische Identität deutlich macht, oder etwas anderes, was die (mennonitische) Welt interessieren könnte beitragen willst, veröffentlich es!

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Flashmob-Flashback

21. September 2009

Meine erste selbstorganisierte “Demo” lief für den kurzen Vorlauf von drei Tagen (einem Schultag und Wochenende) ganz gut.

Fast hundert Leute bildeten eine menschliche Uhr auf der es “fünf vor zwölf” war gegen den Klimawandel etwas zu tun.

Die Bilder sind schon an Avaaz geschickt, auf der ganzen Welt gab es über 2200 Veranstaltungen!

Der politische Effekt bleibt abzuwarten, Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.

fünf vor zwölf! Wecker!!!

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Komm zum Flashmob!

17. September 2009

Diesen Montag (21. September), werden weltweit Aktionen abgehalten, um Politiker im Vorfeld des Kopenhagener Gipfel*, am 7. Dezember 2009, aufzuwecken!

Auf der ganzen Welt werden Menschen sich in Flashmobs zusammen finden, auf ihren Handys den Wecker auslösen (man kann auch andere Geräte, die eine Weckfunktion haben mitbringen; z.B. echte Wecker aller Art), Fotos machen, die dann bei Avaaz gesammelt werden und beim G20 Gipfel, der am 23. anfängt, und dann in Kopenhagen vorgelegt werden.

WIR MACHEN AUCH MIT!

AM MONTAG, DEN 21.9. UM 1 UHR, VOR DEM GYMNASIUM BAMMENTAL!

BRINGT HANDYS, WECKER, TROMMELN UND ALLES ANDERE WAS KRACH MACHT MIT, UM DIE POLITIK WACHZURÜTTELN!

VOR DER BUNDESTAGSWAHL, VOR G20, VOR KOPENHAGEN. EIN WECKRUF AUS BAMMENTAL UND DEM REST DER WELT!

SCHÜTZT DAS KLIMA! SCHAFFT SO NEUE JOBS! SORGT FÜR GERECHTIGKEIT!

Hier anmelden, oder einfach so kommen…

*Bei diesem Gipfel soll das Kyotoprotokoll durch ein neues Klimaschutzprotokoll ersetzt werden.

Der Klimawandel betrifft uns alle und wenn wir nichts unternehmen, wird in Kopenhagen wieder einmal ein schön klingendes, unverbindliches Abkommen unterschrieben und alles geht weiter wie bisher.

DAS NEUE ABKOMMEN MUSS SEIN:

EHRGEIZIG: Damit unser Planet für uns alle erhalten bleibt.

GERECHT: Für die ärmsten Länder, die den Klimawandel nicht verursacht haben, jedoch am stärksten betroffen sind.

VERBINDLICH: Mit Emissionszielen, die rechtskräftig überwacht und durchgesetzt werden können.

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Tck, tck, tck

28. August 2009

Die Zeit läuft. Wenn wir den Klimawandel eindämmen wollen, müssen wir jetzt handeln.

In hundert Tagen findet in Kopenhagen mal wieder eine Klimakonferenz statt und auf dieser müssen nun endlich konkrete, für alle bindende Ziele festgelegt werden, um unseren Planeten zu retten!

Bitte klickt auf das Bild, oder hier und unterschreibt bei “I am ready”!

Schreibt darüber in euren Blogs und erzählt anderen davon über Email, Facebook, zwitschert, oder redet in der echten Welt darüber!

Hundert Tage sind genug, um eine weltweite Masse zu erreichen und Hundert Millionen oder mehr Unterschriften zu sammeln.

Avaaz unterstützt diese Aktion auch.

Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten…

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Ein Nachtrag

14. Juli 2009

Hier ein Nachtrag zu dem Nerdartikel vom 25.5.

Der Comic kommt von xkcd, der einzigen Webseite, die mich versteht :D

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Theme geändert

8. Juli 2009

Ich habe schon öfter schockierte Fragen erhalten aufgrund des Stoppschildes, das bis vor kurzem noch scheinbar den Zugang zur Seite blockiert hatte, wie zum Beispiel: “Bist du ein Kinderpornostar?” oder “Warum wirst du jetzt zensiert?”.

Mein Onkel besucht die Seite gar nicht mehr, weil er nicht auf einer Sperrliste gegen “Hämophile” landen will.

Es scheint, dass niemand sich die Zeit nahm, um den Text des Schildes zu lesen, um zu sehen, dass es eine Satire war, mit dem Ziel Leute zur Unterzeichnung einer Petition gegen ein unter fadenscheiniger Rechtfertigung (Wer könnte für Kinderpornos sein?) nun schließlich doch erlassenes Gesetz zu animieren.

Dieses Gesetz wurde zwar schon vor seiner Erlassung heftigst kritisiert und mehr als hunderttausend unterzeichneten besagte Petition, aber das scheint die Bundesregierung nicht zu interessieren.

Da es nun sowieso veraltet ist und bei meinen Lesern zumindest nicht auf Verständnis gestoßen ist, habe ich nun das Stoppschild deaktiviert und ein anderes Theme installiert. Die Fotos rechts oben möchte ich noch ändern, habe aber noch nicht herausgefunden, wie das geht.

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Kommentiert!

13. Juni 2009

Nachdem ich die Kommentare freigegeben hatte wurde ich von Werbung für Viagra und illegale Drogen überhäuft. Tausende von gelöschten SPAM später, installierte ich ein Captcha, das diese Kommentare auch effektiv abblockte, und jeden anderen Kommentar, da man dort einen “Security-Code” eingeben sollte, den man nirgends sehen konnte.

Um dieses Problem zu beheben, deaktivierte ich das erste Captcha und installierte ein Neues. Das alte wollte aber nicht in den Ruhestand treten und man konnte weiterhin keine Kommentare mehr angeben.

Jetzt habe ich eine neue Version von wordpress installiert und alles funktioniert. Man muss nur zur Sicherheit eine kleine Rechenaufgabe lösen.

Warum können eigentlich Computer, also Rechner, die nicht auch lösen???

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Tödliche Halbwahrheiten

5. Juni 2009

Nachdem ich dem Argument, das die HI-Viren kleiner seien, als die Latexporen in den Kondomen und Kondome deshalb nicht vor AIDS schützten, schon zum zweiten Mal gehört hatte und mit einfachem Widerspruch nicht weitergekommen war, beschloß ich, nachzuforschen.

In den Büchern (wie altmodisch, ich weiß) der Schulbibliothek habe ich nichts gefunden, weder einen Durchmesser von der HI-Viren, noch den der angeblichen Poren im Kondom, Wikipedia verriet mir einiges über die Geschichte des Kondoms und versicherte mir “Das Kondom ist das einzige Verhütungsmittel, das nicht nur eine Schwangerschaft, sondern auch eine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten (beispielsweise HIV, Gonorrhoe und Hepatitis C) weitgehend verhindert.”

Aber es gab mir keine Erklärung, wie das denn zugehen könnte, wenn doch die Poren im Latex größer sind, als die HI-Viren – alle anderen Seiten die ich durchsuchte auch nicht.

Dann schließlich fand ich in einem Forum für Schwule, Lesben und Transsexuelle (ich frequentiere solche Seiten normalerweise nicht, aber Google gab sie als Suchresultat an und ich bin ja nicht homophob) die Antwort, die ich gesucht hatte.

Also kurz zusammengefasst für alle Wissbegierigen und Besorgten:

Ja, HI-Viren sind (um Einiges) kleiner als die Poren in Kondomen. ABER Viren sind außerhalb einer Wirtszelle nicht lebendig, wie euch jeder Biolehrer bestätigen wird. Deshalb werden sie nur in der Körperflüssigkeit – in diesem Fall Sperma, oder Blut – transportiert. Diese kann aber aufgrund ihrer Oberflächenspannung NICHT durch die Poren gelangen.

Also sind Kondome weiterhin die einzigen Verhütungsmittel die auch vor Geschlechtskrankheiten wie Syphillis und AIDS schützen.

QED

Jetzt muss ich das am Montag nur gescheit rüberbringen, damit die Leute mir nach dem ersten Satz, ja, die Poren sind größer als das Virus, noch zuhören.

Aber jetzt zum Titel des Eintrags: Ich hasse diese Halbwahrheiten und Falschinterpretationen von Fakten. Die Poren in den Kondomen sind größer als die HI-Viren? – Oh nein, ich muss alle warnen!!! Aber ein wenig weiter zu denken, das wagt niemand.

Und die Kondomverfechter sind größtenteils auch nicht besser:

Der Papst sagt also die Viren kommen durch die Kondome durch? – Nein, es gibt gar keine Löcher. Wir haben Studien, vertraut uns. Wir können euch hier nicht erklären, wieso das so ist, aber das würdet ihr ja eh nicht verstehen.

Also ich fände mich beim Papst ernster genommen. Der hat mir wenigstens was erklärt. Zwar falsch, aber als nur mäßig wissenschaftlich interessierter Mensch weiß ich das ja nicht, genauso wenig wie der Papst, oder mein Lehrer.

Ich hoffe mit diesem Post den Wissbegierigen einen Dienst erwiesen zu haben, die eine Erklärung haben wollen, statt Vertröstungen.

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Pädokriminelle sind jugendliche Straftäter!

30. Mai 2009

Die Wortschöpfung Zensursula von der Leyens geistert durch die Blogosphäre, die sich entgeistert darüber aufregt, wie die Pädokriminellen nach dem Willen der Obermutter bekämpft werden sollen. Anscheinend wird das Netz aber nicht von Philologen bewohnt, denn es scheint noch niemandem aufgefallen zu sein, dass “Pädo” – “Knabe” heißt, weshalb pädokriminell eigentlich eine griechisch-lateinische Mischung ist, die eher “jugendlicher Straftäter” bedeutet, dem Staatsfeind Nummer 2.

Jugendliche sind sowieso alle Straftäter, sie begehren immerhin gegen die Ordnung auf, sofern die Schule sie noch nicht zurechtgebogen hat, und die Ordnung gehört zum Recht – schließlich heißt es Recht&Ordnung – also brechen alle Jugendlichen das Gesetz.

Desweiteren hören sie laute Musik, werden durch Computerspielen zu Zombies und sind ungemein frech. Als Personen, die mit den neuen Techniken aufwachsen, sind sie allesamt versierte Internetnutzer und somit Gefährder.

Und – wenn Minderjährige Minderjährige lieben – ist das Zensursula nicht vielleicht auch suspekt?!

Also, Frau von der Leyen: Die deutsche Sprache besitzt bereits ein Wort für Pädophile, es lautet Pädophile und wenn sie ein stärkeres brauchen, dann sagen sie doch bitte Kinderschänder und erfinden nicht irgendwelche Schwachsinnswörter!

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Tiny Art Director (kleine Kunstkritikerin)

30. Mai 2009

Über einen Artikel auf YAR fand ich einen neuen Blog, der mir außerordentlich gefällt.

Ein Künstler, der sich von seiner inzwischen vier Jahre alten Tochter sagen lässt, was er malen soll, und danach gibt sie dann ihren Kommentar darüber ab. Zum Totlachen.

Hier ein Beispiel (Übersetzung von mir):

Der Auftrag: Ich werde dir sagen, was du malen sollst. Mal einen Drachen, der sich an ein Mädchen anschleicht. Sie pflückt Blumen.
Die Kritik: Papi, so soll es nicht sein! Er hat Hundebeine! Ich bin so sauer auf dich! Ich werde diese Beine wegradieren! Papi, warum hast du diese Beine gemacht??? (Bricht in Tränen aus)
Auftragstand: Abgelehnt

Der Künstler betont, dass seine Tochter eigentlich ein sehr höfliches, nettes Mädchen ist.

Anmerkung: Ich habe um Erlaubnis gefragt, bevor ich den Post veröffentlicht habe (wegen dem Bild)

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Seit wann sind grüne Affen gute Nachrichten?!

27. Mai 2009

noch dazu, wenn diese die Genverstümmelung die ihnen angetan wurde auch noch weitervererben?!

Die Zeit berichtet halbwegs neutral über die Veröffentlichung einer Arbeit japanischer Forscher, die erstmals Affengene so manipuliert haben, dass diese die Veränderung (in diesem Falle, dass sie unter UV-Belichtung grün leuchten), die ihnen angetan wurde, an ihre Nachkommen weiterverben!

Das “könnte die Erforschung von Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer revolutionieren”. Na toll! (Danke an die Zeit, für das “könnte”)

Wer könnte schon etwas dagegen haben, das Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer weiter erforscht werden und man vielleicht eine Heilung findet?!

Aber, dass es möglicherweise falsch ist eine unvorhersehbare Manipulation des Erbgutes jetzt auch noch für die Zukunft weiterzuverben, darüber haben die Forscher wohl nicht allzu viele Gedanken verschwendet!

Die ganze Gentechnikdiskussion kann auf keine Langzeitversuche verweisen, also können wir die Chancen eines solchen Versuches gar nicht absehen. Dasselbe gilt für Genmais auf Felder zu pflanzen.

Mal ganz abgesehen von dem christlichen Standpunkt einer guten Schöpfung des Schöpfers, die der Mensch als Geschöpf nicht verbessern kann.

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Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

26. Mai 2009

In Zeiten von geplanter Massenzensur und durchgeführtem Generalverdacht habe ich beschlossen, mal wieder ein bisschen Gegenkultur zu leben und habe die Kommentare auf diesem Blog komplett freigeschaltet.

Man muss jetzt nur noch seinen Namen, oder ein Pseudonym und seine Emailadresse, die allerdings nicht veröffentlicht wird, angeben.

Ich erhoffe mir dadurch, dass vielleicht mehr Leute kommentieren, da man mir von Scharen von Menschen berichtet hat, die ihr Passwort vergessen haben ^^, oder nicht noch einen Benutzer erstellen wollen.

Und wenn mir eure Kommentare nicht gefallen, kann ich sie ja immer noch löschen!!! (Sinistres Lachen)

Nachtrag (31.5.2009): Ruhelose Spamprogramme haben am Sonntag gearbeitet und über 200 (!!) Kommentare gepostet, allesamt im Artikel “Ich kann ja ganz gut Spanisch, nur die anderen nicht!” damit wir alle bitte ihr Viagra kaufen. Da ich glaube, dass der Großteil meiner Leser dies nicht braucht und der andere Teil es sich aus seriöseren Quellen beschaffen kann, habe ich einige immer wiederkehrende Worte auf die schwarze Liste gesetzt, sie sollten jetzt eigentlich sofort als SPAM markiert werden.

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Stopschild

25. Mai 2009

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt ist, mein Blog noch nicht zensiert worden, das Stopschild ist nur als eine Warnung an uns alle gedacht, wie sehr unsere machtgeilen um unser Wohl besorgten Politiker unsere “Sicherheit” über unsere Freiheit stellen.

Doch wie sagten schon mein Namensvetter Benjamin Franklin “Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.”

Ich würde mich freuen, wenn ihr alle die Petition unterzeichnen würdet. Ich habe es schon gemacht.

Zu näheren Infos über die Petition, mein Artikel hier

Das Schild wurde von meinem Bruder installiert, da ich nicht die nötige Muße hatte, mir das alles anzuschauen, wie es geht. Den Quelltext findet ihr hier, falls ihr es auf eurer Seite auch einbauen wollt – fragt mich aber bitte nicht, wie es geht. Ich habe, wie oben schon erwähnt, keine Ahnung!

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Petition unterzeichnen!

25. Mai 2009

In letzter Zeit habe ich mich in der Blogospähre ein wenig über die Quasi-Zensur, die durch die Gesetzesänderung des Telemediengesetzes vom 22.4.09 möglich ist, informiert.

Unter dem Vorwand des Sperrens von Kinderpornoseiten wollen Frau Ursula von der Leyen (bei Bloggern liebevoll Zensursula genannt) und der übliche Verdächtige Herr Schäuble Internetseiten vom BKA indizieren und sperren lassen, wobei zum einen die Kriterien im Gesetzestext klar definiert werden, zum zweiten ist es schwachsinnig eine Seite mit offensichtlich kriminellem Inhalt zu sperren, statt sie zu löschen. Kinderpornographische Inhalte sind in Deutschland und JEDEM ANDEREN LAND DER WELT verboten, Deutschland steht auf vierter (!!!) Stelle auf der Liste der Länder, in denen die meisten Server mit kinderpronographischen Inhalten stehen, wie soll also bitte das Sperren einer Seite, die danach mit einfachsten Mitteln immer noch zugänglich ist besser helfen als das konsequente Löschen und rechtliche Verfolgung der Betreiber?!

Neben unzähligen anderen Aktionen gibt es auch eine Petition beim Deutschen Bundestag, die man hier unterzeichnen kann.

Hier der Text der Petition für alle, die (noch) zu faul sind den Link zu betätigen:
Text der Petition

Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung

Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

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Ein Schuss in den virtuellen Ofen

20. Mai 2009

Durch einen Freund habe ich gerade einen Artikel in der Onlineausgabe der ZEIT gefunden zu einer Parodie des Netzauftrittes des Bundesinnenministeriums.

Kurze Zusammenfassung: Ein Blogger hatte die Seite des Bundesinnenministeriums (BMI) parodiert, was aber gar nicht so bekannt wurde. DANN hat das Ministerium sie entdeckt und auf Bitte des Bundesverwaltungsamtes (BVA) sperrte der Provider (das ist die Firma, der der Server auf der die Seite ist) die Seite, wozu er NICHT gezwungen war!!! Kommentar des Schöpfers (der Seite) dazu: “(Es ist verwunderlich, dass) es Sperrlisten und neue Gesetze braucht, um unbestreitbar schwerstkriminelle Inhalte unzugänglich zu machen, wenn es ein paar Minuten dauert, harmlose Satireseiten mit wenigen Klicks am Tag vom Netz zu nehmen”… Da kann ich nur zustimmen…

Inzwischen hat er die Seite umgebaut und hat auf die Verwendung hoheitlicher Symbole verzichtet, was der angebliche Grund für die Sperrung war.

Durch die ganze Geschichte ist die Parodie viel bekannter geworden als vorher, wozu ich hiermit auch meinen kleinen Beitrag leiste…

Habe die Seite und seinen Blog verlinkt; in diesem Artikel und auch permanent an der Seitenleiste. Manche Artikel sind SEHR böse… aber an sich mag ich die Seite.

Der Kampf gegen den Überwachungsstaat geht weiter!

Mit diesen pathetischen Worten beende ich diesen Artikel. Ach nein jetzt sind es ja diese Worte, die den Artikel beenden, Mist ;) .

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Ich bin international gesucht!!

15. Februar 2009

Endlich ist es soweit! Mein Blog und damit meine intimsten Gedanken (Ironie) sind endlich nicht nur der Öffentlichkeit zugänglich, die www.bennisblog.de kennt sondern auch denen, die meinen Namen in Google eingeben.

Abhängig davon, wo ihr seid bin ich erster (in Deutschland) oder dritter in Paraguay Eintrag bei den Suchbegriffen “Benni” + “Krauss”, “Benni” “Krauß” (nur in Deutschland), oder natürlich “bennisblog

Unten ein Screenshot

bennisblog in google

Bei Yahoo ist es nur der achte Eintrag (aber lest nicht das andere Zeug, das ist hochgradig peinlich) verdammt das hätte ich euch nicht verraten sollen!

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